Der Anlagenbauer installierte ein Kaskadensystem, das 1,3 Tonnen Ammoniak als Kältemittel und 16 Tonnen Kohlendioxid als Kälteträger mit Teilverdampfung nutzt. Das Kältemittel kühlt bei einer Verdampfungstemperatur von -12 Grad Celsius das Kohlendioxid ab, das in vier Sammlern gespeichert wird, die über Wärmeaustauscher mit der Ammoniak-Anlage verbunden sind. Auf diese Weise wird der Kälteträger kondensiert, der teilverdampft von den vier separat zuschaltbaren Kühlkreisen à 65 mal 45 Metern zurückkehrt, die unterhalb der Eisfläche angebracht sind. Die Kälteerzeugung auf der Ammoniak-Seite erfolgt über drei einstufige Schraubenverdichter-Verbundsätze mit einer Gesamtleistung von rund 2.300 Kilowatt und einem Fördervolumen von 4.100 Kubikmetern pro Stunde. Insgesamt kommen zehn offene Schraubenverdichter von Bitzer zum Einsatz: Zwei der Verbundsätze sind mit je drei Verdichtern bestückt, einer mit vier. Jeder Verdichter ist direkt mit einem Antriebsmotor mit einer Nennleistung von 110 Kilowatt gekoppelt. Die Motoren gehören zur höchsten Energieeffizienzklasse. Pro Verbund ist ein mehrstufiger Ölabscheider mit 700 Kubikdezimetern Abscheidevolumen eingebaut. Um das Öl zu kühlen, ist jeder Verbund über einen Plattenwärmeaustauscher an einen gemeinsamen Ethylenglykol-Kreislauf angeschlossen. Das Ethylenglykol wird mit Pumpen zum zentralen Rückkühler auf dem Dach des Maschinenhauses gefördert und dort gegen Luft abgekühlt. |